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Das Samsung Galaxy Note 7

Für das Samsung Galaxy Note 7 schnappt sich der Hersteller das flotte Innenleben seines aktuellen Top-Modells Galaxy S7 Edge und kombiniert die Technik mit zahlreichen neuen Software-Features, dem S-Pen und einem 5,7 Zoll großen Dual-Edge-Display. Während das Note 5 nicht nach Deutschland kam, wird das Note 7 ab dem 16. August vorbestellbar sein. Zur Wahl stehen drei unterschiedliche Farben: Onyx Black, Silver Titanium und Blue Coral. Zum Preis ist noch nichts bekannt.

Als neue Sicherheitsmaßnahme packt Samsung erstmals einen Infrarot-Iris-Scanner in ein Smartphone. Um das Note zu entsperren, aktivieren Sie lediglich das Display und schauen das Handy an – fertig. Im Hands-on funktionierte das sogar trotz Brille. Die Einrichtung geht recht schnell: Aus einer Entfernung von 25 bis 30 Zentimetern scannt das Handy für etwa zehn Sekunden Ihre Augen. Das eigentliche Entsperren geht aber, wie bereits erwähnt, deutlich schneller. Daneben gibt es auch noch einen Fingerabdrucksensor und die herkömmlichen Muster und PINs als Displaysperr-Methoden.

Um Daten geschützt ablegen zu können, hat Samsung einen Sicherheitsbereich eingerichtet, den sogenannten Secure Folder. Dieser wird nicht mit einer Cloud synchronisiert, sondern liegt fest auf dem Gerätespeicher. Ein Auslagern dieser Inhalte auf eine SD-Karte ist aus Sicherheitsgründen ebenfalls nicht möglich. Der interne Speicher von 64 GByte lässt sich um bis zu 256 GByte erweitern. Noch mehr Platz erhalten Sie dank microSD-Karten-Slot.

S-Pen nennt Samsung seinen smarten Stylus, der sich direkt im Gehäuse des Note 7 verstauen lässt. Die wohl beste neue Funktion des S-Pen: Das Note 7 hat wie das S7 ein Always-on-Display. Ziehen Sie den Stift bei Inaktivität aus dem Note 7 heraus, können Sie Notizen auf das schwarze Always-on-Display schreiben und anheften – perfekt für Einkaufslisten und andere Mini-Anwendungen. Daneben sorgen neue Hover-Features für eine schnelle Handhabung des Handys: Halten Sie den Stift über einzelne Wörter von Webseiten oder Dokumenten, werden selbige in eine beliebige Sprache übersetzt. Auch lassen sich bis zu 15 Sekunden lange GIF-Animationen erstellen – nützlich, um beispielsweise Video-Highlights von YouTube schnell mit Kollegen oder Freunden zu teilen. Apps minimieren Sie mit dem S-Pen ähnlich wie unter Windows. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie das so versteckte Fenster dann wieder aufrufen, nebenher aber ganz normal weiterarbeiten. Natürlich kritzeln Sie mit dem S-Pen auch beim Note 7 wieder handschriftliche Notizen aufs Display – 4.096 Druckstufen kann der Stylus dabei unterscheiden. Die Stiftspitze misst nur 0,7 Millimeter im Durchmesser.

Als erstes Note überhaupt ist das Note 7 nach IP68-Standard wasserdicht – und der oben vorgestellte S-Pen schreibt auch auf nassem Display. Ebenfalls ein Novum bei Samsung: Das Note 7 ist das erste Samsung-Smartphone mit USB-Typ-C-Anschluss. Dementsprechend wurde auch eine aktualisierte Version der Gear VR vorgestellt. Diese bietet jetzt ein weiteres Sichtfeld, eine bessere Polsterung und wird in schwarzer statt weißer Farbe ausgeliefert. Über einen Adapter ist die neue VR-Brille sogar abwärtskompatibel zum S7 und allen Modellen mit microUSB-Anschluss.

Wovon wir uns mangels Inhalten nicht vor Ort überzeugen konnten, was aber in der Präsentation seitens Samsung oftmals erwähnt wurde: Das Galaxy Note 7 ist das erste Smartphone, das HDR-Videostreaming unterstützen soll. Demnach werden Videos mit einem höheren Kontrastumfang dargestellt.
Samsung hat auf das Feedback der User gehört und bringt das Note 7 auch nach Deutschland. Etwas erstaunlich dabei: In der Vergangenheit waren die Note-Geräte stets Technologie-Treiber, beim Note 7 greift man auf Bewährtes aus der S7-Reihe zurück. 6 GByte RAM und Deca-Core-CPUs müssen also noch auf sich warten lassen. Gut gefallen uns auf jeden Fall der Secure Folder, die zahlreichen S-Pen-Features und die Optik des Note 7. Trotz des größeren Displays liegt das Riesen-Smartphone genauso gut in der Hand wie ein S7 Edge. Fraglich ist, wie gut sich der im Vergleich zum S7 Edge um 100 mAh kleinere Akku im Test schlagen wird. Hier wird sich entscheiden, ob das Note 7 das Zeug zur Nummer Eins der Bestenliste haben wird.

 
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