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Das Surface Book

Das Surface Book dominiert im Test die Konkurrenz. Bis auf den hohen Preis und einige kleine Handling-Schwächen hat das 2-in-1 Tablet keine Mankos. Überragendes Arbeitstempo, wertiges Gehäuse, clevere Detaillösungen sowie lange Laufzeiten und zahlreiche Extras machen das Surface Book zur exzellenten Laptop-Tablet-Kombi. Microsoft legt mit dem Surface Book die Messlatte bei den 2-in-1-Tablets nach dem Surface Pro 4 wieder ein ganzes Stück höher. Mit rund 3.000 Euro ist das elegante Gespann aus Tablet und Dock aber selbst für ein Highend-Modell sehr teuer. Doch dafür beeindruckt das 1,6-Kilogramm-Leichtgewicht in jeder Hinsicht. Im Gegensatz zu anderen Tablets arbeitet hier keine schwachbrüstige CPU, sondern mit dem Core i7 6600U aus Intels aktueller Skylake-Generation ein echtes Highend-Kaliber. Dazu passen die 16 GByte Arbeitsspeicher und eine schnelle 512-GByte-SSD. Im Dock steckt zudem die Grafikkarte Nvidia GeForce 940M. In dieser Konfiguration zieht es in unseren Leistungstests an der gesamten Konkurrenz vorbei und setzt den neuen Bestwert. Wenn Sie das Tablet allerdings vom Dock trennen, kommt die integrierte Grafikkarte zum Einsatz, die spürbar weniger Power hat als die Nvidia-Lösung. Das Surface Book ist ausgezeichnet verarbeitet: Das edle Gehäuse besteht aus einer griffigen Magnesium-Legierung, die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet und sehr leise sowie komfortabel zu bedienen. Wie bei Apples MacBooks ist die Tastatur ins Gehäuse eingelassen. Microsoft stattet das Surface Book mit der Pro-Variante von Windows 10 aus, die den Mobilrechner Business-tauglich machen soll. Unter anderem bietet das OS dank der Festplattenverschlüsselung eine größere Datensicherheit und erlaubt den Remote-Zugriff auf PCs. Die Anmeldung erfolgt optional per "Hello Windows" komplett ohne Passwort. Dem Surface Book liegt außerdem der neue, drucksensitive Surface Pen bei, den es auch für das Surface Pro 4 gibt. Dieser lässt sich per Magnet direkt am Tablet befestigen. Derzeit gibt es kein 2-in-1 mit einem besseren Display als das Surface Book: Es leuchtet dank LED-Backlight mit fast 400 cd/m² sehr hell und kann so den Nachteil der spiegelnden Oberfläche nahezu ausgleichen. Aufgrund der Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixel ergibt sich eine Pixeldichte von ausgezeichneten 267 ppi. Wie es sich für ein Top 2-in-1 gehört, arbeitet das Surfacwe Book im Akku-Betrieb (Dock und Tablet) sehr lange. In unserem Surf-Test hält der Akku über 14 Stunden. Das sollte auch für eine lange Zugfahrt quer durch Deutschland genügen. Lediglich wenn Sie das Tablet ohne Dock nutzten, müssen Sie bereits nach rund 4 Stunden wieder an die Steckdose – das kostet Punkte in unserer Mobilitätsnote. Die Verbindung zwischen Tablet und Dock ist dank der Scharnierkonstruktion sehr stabil und sieht edel aus. Allerdings gibt es dabei auch Probleme: Wenn das Surface Book zugeklappt ist, ragt das Scharnier deutlich über das Tablet heraus. Zudem können Sie das Tablet nicht einfach abnehmen – dazu muss es eingeschaltet und mit Strom versorgt sein. Denn erst auf Knopfdruck löst sich die Verbindung zwischen Dock und Display. Ein anderer Kritikpunkt ist der Lüfter: Unter Volllast ist dieser störend laut. Das Schwester-Modell, Surface Pro 4, kann zwar bei Leistung, Ausstattung und Displayqualität nicht ganz mithalten, liefert aber überall sehr gute Messwerte. Dank des Tastatur-Covers ist es deutlich leichter und besser zu transportieren. Zudem bekommen Sie das Pro 4 in einer guten Ausstattung ab rund 1.000 Euro. Das Surface Book gibt es auch in verschiedene versionen z.B. mit ein Intel Core i5 und ohne zweit Grafikkarte wie die GeForce 940M für ein geringeren Preis.

 
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