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Das LG G5

Das LG G5 schlägt sich im Test exzellent: Das Display überzeugt mit hoher Pixeldichte und gutem Kontrast, der Prozessor arbeitet zügig. Leichte Abzüge muss LG allerdings bei der Kamera in Kauf nehmen. Auch der Akku könnte etwas länger durchhalten – aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau. Wenige Wochen nach dem Verkaufsstart der Samsung Galaxy S7-Modelle bringt auch LG sein Flaggschiff für 2016 auf den Markt. Mit dem G5 möchte der Hersteller ganz vorne mitmischen und der Konkurrenz gefährlich werden. Dabei punktet das G5 mit ganz speziellen Features. LG entwickelt mit dem G5 nicht nur ein neues Smartphone, sondern schafft zudem ein neues Marken-Ökosystem namens „LG Friends“. So gibt es Zusatzmodule fürs G5, darunter beispielsweise ein Kamera- und Akku-Modul. Um diese Module tauschen zu können, lässt sich die Unterseite des G5 per Knopfdruck abnehmen. LG setzt beim G5 auf ein 5,3-Zoll-LCD, das in QHD, also 1.440 x 2.560 Pixel, auflöst. Im Test erzielt der Bildschirm eine Pixeldichte von 554 ppi – ein guter Wert. Weniger glänzen konnte das Display in Sachen Helligkeit: Bei maximal 391 cd/m² ist Schluss. Durch den exzellenten Schwarzwert kommt LG beim Schachbrettkontrast dennoch auf 148:1 und stellt damit die Konkurrenz von Samsung und das Vorjahresmodell, das LG G4, in den Schatten. Im vergangenen Jahr spaltete die Lederrückseite des LG G4 noch die Geschmäcker, dieses Jahr setzt LG auf ein edles Unibody-Gehäuse mit Aluminiumlegierung. Die oberen und unteren Bildschirm-Enden sind leicht nach außen abgerundet. Auf der Rückseite des LG G5 befindet sich der Fingerabdrucksensor. Dieser zeigt sich im Test stets als zuverlässig. Im Inneren des LG G5 arbeitet Qualcomms aktueller Highend-Prozessor, der Snapdragon 820 mit vier Kernen. Dazu kommen 4 GByte Arbeitsspeicher, 32 GByte interner Flash-Speicher und die Möglichkeit, letzteren mit einer microSD-Karte zu erweitern. Bei den Anschlüssen und Funkverbindungen setzt das G5 unter anderem auf WLAN-ac, LTE Cat6 und NFC. Auf den ersten Blick lesen sich die Spezifikationen der LG-Kamera gut – und der Vorgänger, das LG G4, gehört nach wie vor zu den besten Smartphone-Knipsen auf dem Markt. Das sind beste Voraussetzungen. Zudem sitzt direkt neben der 16-Megapixel-Linse zusätzlich eine 8-Megapixel-Weitwinkel-Kamera. Die Auswertung der Aufnahmen im Testlabor ist allerdings etwas enttäuschend: Bereits bei Tageslicht ist in den Bildern leichtes Rauschen zu sehen, der Weichzeichner schluckt zudem wichtige Details. Im direkten Vergleich zum G4 schneidet LGs Top-Modell dann auch in der Bewertung deutlich schlechter ab. In der Standardausführung hat das G5 einen 2.800 mAh starken Wechselakku, der beim Telefonieren einen langen Atem beweist: Rund 12:22 Stunden telefoniert das G5. Beim Online-Laufzeittest geht dem 5,3-Zoll-Display nach 8:34 Stunden der Saft aus. Der austauschbare Akku wird über ein Typ-C-Kabel mit Quick Charge 3.0 geladen. Dafür werden knapp 2 Stunden benötigt. Zusätzliche Power verleiht dem LG G5 auch das Cam Plus Modul aus der LG Friends-Familie. So lässt sich die Energie des Akkus um weitere 1.200 mAh erweitern. Zudem bietet das Modul einen Auslöseknopf, ein Drehrad für den digitalen Zoom der Kamera und einen separaten Auslöser. Für Musikliebhaber gibt es zudem noch ein Wechselmodul von Bang & Olufsen. Damit soll das LG G5 einen deutlich besseren Klang haben. Testen konnten wir das Modul bisher noch nicht. Auf dem LG G5 läuft Android 6.0 Marshmallow in Kombination mit der eigenen Benutzeroberfläche. LG punktet mit vielen sinnvollen, vorinstallierten Apps wie LG Health. Wer diese Anwendungen jedoch nicht nutzen möchte, kann sie problemlos deinstallieren. Der App-Drawer muss manuell in den Einstellungen unter "Easy Home" aktiviert werden. LG veranschlagt einen stolzen Preis für sein G5. Zum Marktstart kostet das 5,3-Zoll-Smartphone 700 Euro. Wer für so viel Geld ein Top-Smartphone sucht, liegt mit dem G5 bereits richtig, etwas besser schneidet jedoch das Samsung Galaxy S7 ab. Im Test überzeugt das Flaggschiff mit einer exzellenten Kamera, sehr gutem Display und der extrem flotten Bedienung. Hinzu kommt, dass das S7 bereits im Preis gefallen ist und derzeit rund 640 Euro kostet.

 
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